Montag, März 31, 2008

Staff-Confrence

Ich weiss, bin ein später dran als üblich.... doch hab ich es nicht vergessen!!! Ehrlich nicht.
Wir hatten letzte Woche eine Konferenz in Nara, dies ist in der Nähe von Osaka.
Alle Mitarbeiter von YWAM Japan traffen sich für 4 Tage in einem Bibel Institut. Wir hatten Worship, Teachings und Gebetszeiten so wie auch Joy-Times.... es war echt erfrischend und spannend. Unser Redner war David Hamilton, er war in 170 verschiedene Ländern, ich habe nun ein neues Ziel...... neene, es bliebt bei alten, 2 neue Länder pro Jahr, es können natürlich auch mehr sein.
Es war auch erfrischend für mich, mal mit anderen Leute unterwegs zu sein und sie besser kennen zu lernen. So hab ich eine Soulmate gefunden, Corrin von Oregon in den USA. Wir lachten extrem viel, wir konnten was nie wirklich ernst reden ohne irgendwelche Witze zwischen durch.



WIe schon gesagt diese Zeit war sehr erfrischend für mich, auch in der Beziehung mit Gott. Es ist spannend mit Ihm unterwegs zu sein und doch braucht es manchmal eine grosse Portion Disziplin. Durch diese Konferenz hab ich auch neue Motivation in Punkt Japanisch lernen gefunden. In den anderen Teams hat es viel mehr Japaner und Koreaner und ich möchte nächstes Jahr besser mit ihnen Kommunizieren.

Nun hab ich diese Woche auch mehr über Japan erfahren und dies möchte ich mit dir teilen. Zum beispiel, wusstest du das wir hier die Uhr nicht umstellen? Nein keine Sommer oder Winterzeit. Die Sonne geht mehr oder weniger eh um die selbe Zeit unter das ganze Jahr hindurch. Ich war ein wenig irritiert so nun haben wir nur noch 7 Stunden zwischen uns und immer noch unendlich viele Kms.

Hier im Frühling gib es einen grosses Fest und sie nennen es Ohanami, in Deutsch ist es das Kirschenblütenfest. In ganzem Land hat es Kirschenbäume und die sind am Blüten, überall in der Tokio findet man in verschiedene Parks diese Kirschenbäume und es geht um das Zuschauen wie die Blüten hinunterfallen oder auch nur um die Blüten zu betrachten. Es ist wirklich sehr schön. Es gibt ganze Alleen mit Kirschenbäume und überall finden man Gruppen unter den Bäume am Warten und betrachten so wie auch am Singen. Es ist ein schöne Tradition und nächsten Samstag werde ich auch an einem Ohanami event gehen mit Jesuslifehouse.



Ohanami bedeutet wörtlich: Hana heisst Blume und mi kommt vom Wort miru und das Bedeutet sehen. So das Ohanami bedeutet Blumen schauen.

Nur noch 2 Wochen und die Studenten werden hier sein.......... wir haben noch viele Herausforderungen vor uns.
Diese Wochen werden wir eine DTS-Staff training week haben. Nur unseres Team wird von einem Redner Barry Austin eine Training-Woche haben. So zu sagen eine Schulung, so werde ich nun wirklich beschäftigt sein und die eher stressige Zeit beginnt. Ich hoffe es wird nicht zu viel für mich, denn ab jetzte heisst es für mich immer dran sein und in 2 Woche werde ich in das Dts-Gebäude einziehen und 24 Stunden zur Verfügung stehen. Möge mich Gott mit der Kraft, Geduld, Liebe, Weisheit und Gnade ausrüsten. Ich freue mich auf diese Zeit und doch hab ich Angst davor, denn ich fühle mich dem nicht gewachsen. Eine Leitungs-Funktion zu übernehmen, obwohl die meisten hier das Gefühl haben, dass ich eine Leitungsperson bin oder immerhin denn Charakter dafür habe, ich hab berechtigen Zweifel ob ich das Überstehe, denn ich hab nicht das Gefühl das ich Leute leiten kann. Nun ja das Gute an der Sache ist, ich werde total Abhängig sein von Gott.

So genug von mir für diese Woche. Bis bald

Lydia

Mittwoch, März 19, 2008

wir haben es

Die Dts-Vorbereitungen sind am laufen und es macht spass zu sehen wie es langsam an Gestalt gewinnt. Doch immer wie es halt ist, gib es noch viele Sachen die nicht klar sind. Doch wir haben das Haus bekommen, so haben wir ein Zuhause für die nächsten 3 Monate.
Nur noch die Studenten fehlen und es wir eine kreative Finanzführung werden durch die ganze Schule durch. Irgendwie wird es schon klappen, es ist interessant und spannend zu sehen wie es zustande kommen wird denn es fehlen nicht nur ein paar Hundert Franken.
Herausforderung nach Herausforderung. Da es die erste DTS ist hier in Tokyo ist das Team auch am lernen bei doing, dass ist lustig zu beobachten und gut zu erleben.
Im Falle, dass ich später selber etwas auf die Beine stellen will, ist dies eine gute Übung für mich.

Am Sonntag war ich wieder in JesuslifeHouse und es hat spass gemacht. Die japanische Freundin die ich 2 Woche zuvor dort kennen gelernt habe, war auch wieder da und so sassen wir zusammen. Wir hatten bei Kaffee und Kuchen nachher ein kleines Gespräch mit den Pastor, ein echt lustiger Typ von Australien. Ich hab herausgefunden, dass 5 andere Schweizer hier in der Gemeinde sind. Wie Aufregend... :=)

Die 2 Töchtern Sarah und Mary geben mir Unterricht in Filmkultur......da ich so ungebildet bin in diesem Gebiet. So haben wir hin und da ein Film, wie zum beispiel "fiddler on the roof"......(hmhmhm jeder denkt für sich) eine Geschichte über die Juden in Russland vor dem 2. Weltkrieg, oder Sound of Music oh dieser Film ist echt Hammer. Nun ja mit mehr Girls in diesem Haushalt werden halt mehr süsse, unschuldige und unblutige Filme gezeigt.

Letzte Woche verbrachte ich 2 Nächte bei Kristyn und wir hatten eine gute Zeit, mit Arbeiten, Spaziergänge am Fluss und mit echten und tiefe Gespräche.
Es ist verwunderlich wie viel Schönheit in dieser grossen Stadt ist. Viele Pärke und kleine Flüsse. Wirklich erholsam und zum Staunen.

Diese Leer in mir ist immer noch da, doch es hat sich etwas geändert. Ich hab gemerkt, dass es einfach an mir liegt und ich mir nicht wirklich und konzequent Zeit nehme für Gott. Wie kann eine lebendige Beziehung haben zu Gott wenn ich mir nicht immer und regelmässig Zeit nehme auf seine Stimme zu hören oder einfach da zu sein.
Ich möchte mehr von Jesus in meinem Leben und mehr im Alltag vorallem. Es ist so einfach ab und zu wieder mal an Gott zu denken doch es ist schwierig durch denn Alltag bewusst mit Jesus zu leben. Ich frage mich wie es wohl ist im Geist zu wandeln so wie es im Römerbrief steht? ich glaube es ist dort doch bin ich nicht sicher. Die ganzen Inpts von Stephan Tschanz dringen in mein Gedächniss. Ich möchte herausfinden wie und wie ich es in meinem Leben anwenden kann. Denn es ist mir immer wieder ein Rätsel und ich verstehe es nicht wie man im Geist ist oder bleibt und lebt. Ich werde dich auf dem Laufenden halten was ich hier so herausfinde. So wie ich gern lernen πmöchte was es heisst eine Frau des Glaubens zu sein oder eine Frau des Gebets oder der Weisheit.
In diesem Augenblick als ich dass so schreibe, kribblets in mir, es ist so ein Verlangen mehr zu wissen, mehr zu fühlen und zu erleben. Ich kann es nicht in Worte fassen. Ein aufregendes Gefühl was alles noch kommen wird und wie es weiter geht, wie Gott mich verändern wird und formen wird. Und zu wissen es gibt keine Grenzen.

....................Fortsetzung folg nächste Woche......................

Lydia




Dienstag, März 11, 2008

Überschweizer Mamut

Dies ist nun mein neuer spitz Name, ja passt genau zu mir......ich ein Mamut...... es ist lustig.

Eine interessante Einleuchtung hatte ich diese Woche. Wusstest du wieso die Japaner einen Mundschutz tragen? Wegen der Luftverschmutzung? Nun ich hab nach gefragt und der Grund ist: Wenn sie eine Erkältung haben tragen sie einen Schutzmaske damit sie niemand anderes anstecken. Wow ich wäre nie darauf gekommen. Meine Gastfamilie hatte immer hin was zu lachen.

Ansonsten verläuft alles wie es sollte, mehr oder weniger. Wir sind heftig am vorbereiten für die Dts, viel Papier kram zu erledigen, es ist interessant zu sehen wie es langsam zusammen kommt. Ich hoffe sehr wir werden bereit sein für anfangs April.

Langsam aber sicher kommt hier der Frühling und es wird wärmer juhhuuiiiii, mein Herz ist voller vor Freude. Endlich nicht mehr diese Kälte.



Kennst du das Gefühl, dass etwas fehlt? Irgendetwas ist nicht am richtigen Ort? Eigentlich läuft alles wie es sollte und es könnte nicht wirklich besser sein und doch ist da ein nagendes Gefühl, das was nicht stimmt oder etwas fehlt? Vielleicht eine ist es eine Leere oder die Gegenwart von Gott ist nicht fühlbar. Nun so fühl ich mich momentan. Alles läuft bestens und doch ist da eine Leere. Ein nicht verbunden sein. jaja kommt mal vor und wird auch wieder vorbei gehen doch ist es nicht einfach dran zu bleiben. Vor allem nicht wenn man eine Missionarin ist und mit Missionaren lebt. Es ist manchmal schwierig hier für mich, ich hab manchmal das Gefühl sie erwarten eine gewisse Spiritualität die ich nicht habe oder noch nicht habe. Natürlich hab ich auch nichts gesagt....... ja selber schuld. Sie im Glauben zu lassen ist auch nicht sehr schlau.....:=)

Die japanische Kultur nimmt mich immer wie mehr ein und manchmal kann ich sogar etwas "lesen". So Sachen wie "exit" und "Eingang"......

Ich werde dich weiter hin auf dem laufenden halten bis dahin wünsche ich dir eine schöne Woche und bitte nicht zu wild.

In liebe

lydia

Mittwoch, März 05, 2008

hhmm

Meine Erkältung entpumpte sich als eine kleine Infektion, so hatte ich meine erste und hoffentlich letzte Erfahrung mit Ärtze in Japan.
Ich bin nun offizielle ein Registriertes Alien hier........ und habe eine krankenkasse, konnte ein Natel (so ein 0 yen und billig) kaufen, obwohl alle sehr hightech sind, solche die wir in der Schweiz nur für viel Geld kriegen.

Am Freitag waren wir auf einer Christian History Tour in Tokyo, war sehr interessant über die Christen und ihre lange traurige Geschichte hier in Japan. Viele Verfolgungen. Es war auch lustig mit den anderen Staff mal unterwegs zu sein.


Nach der Tour waren John (mein Baseleader), Bob und ich in einer Sushibar, mein erstes mal Sushi, ich mochte es und das Wasbi (das grüne Zeuge) ist Hammermässig, natürlich war mein erstes Bier in Japan auch nicht schlecht.




Was aber wirklich eine extrem gute Nachricht ist, ist das ich letzten Sonntag alleine herum geirrt bin in Tokyo um eine Gemeinde (Jesus lifehouse) zu finden. Es war echt gut und ich glaube ich werde in dieser Gemeinde bleiben. Sie haben ein sehr willkommendes Team und hab ein paar Freunde gefunden. Wir ginge zu 3 nach dem Gottesdienst zum Mittagessen und in den Yoyogipark. Es war gut für mich und wie ein kleines Geschenk vom Himmel. Ich werde diesen Sonntag wieder dorthin gehen und weiter sehen ob da noch andere Freundschaften entstehen. Ich fühle mich wohl dort, den so wie die Vinyard Community sind alle mehr oder weniger zwischen 20 und 30, haben ein tollen worship und ein Prediger mit Leidenschaft.

Es ist schön wieder an Selbständigkeit zu gewinnen und es tut gut wieder mal alleine unterwegs zu sein.
Wir hatten heute eine Teamsitzung und besprachen die kommenden Wochen und alle Vorbereitungen die wir noch machen müssen. Es gibt noch viel zu tun und noch vieles ist unklar, manchmal ist dies recht herausfordernd für mich. Das nicht wirklich Organisiert sein, doch es fördert die Abhängigkeit von Gott. Immer die positive Seite sehen...... :)

Gebetspunkte:

- Wir brauchen eine Unterkunft für die Studenten und für mich, es ist am laufen doch nicht sicher ob wir es bekommen.
- Genug Studenten, wir haben 5 und ein paar mehr würde unserem Budget gut tun.....:)
- Neue und gute Freundschaften
- Motivation für japanisch lernen


Besten Dank an alle die für mich Beten und mich finanzielle Unterstützen. Ig ha öich alli u lieb
Bis bald

Lydia